Na? Bist du meinen Wandersmann Worten gefolgt und hast dich mal so richtig schön selbst betrachtet. Hast du dann deinen Körper etwas anders wahr nehmen können oder ging´s weiter mit deinem Alltagsfeeling? Sich selbst fühlen, ist ein wichtiger Schritt, um die Dame des Herzens zum Schmelzen bringen zu lassen. Kannst de glauben! Wie dem auch sei – heute gehen wir in Sachen – Schöner berühren  – einen Schnitt weiter.  Ein Hinweis noch vorweg. Meine Worte sind nicht das Maß aller Dinge. Ich schöpfe aus meinem funkelnden Erfahrungschatz und ich gebe auch einen klitzekleinen Einblick in meine Fantasie. Was ich liebe, lässt manche Frau eher kalt oder schläfert sie ein. Hier muss der Mann sich mühen, seine Antennen aufzurichten, um ihre Signale zu empfangen und zu dechiffrieren.  

Anna´s  Zauberwort – Langsamkeit – Probier’s  mal mit Langsamkeit. Laaaangsam – alles laaangsam machen – im Schneckentempo. Schnapp dir die Zeitlupe und drossel dein Tempo, in allem was du tust, wenn du ihr näher kommst.

Schauen – gucke deine Frau länger an, als sonst ..
Lächel ihr länger zu, als sonst ..
Halte ihr Hand länger, als sonst .. 
Drücke sie etwas länger beim Abschied, zur Begrüßung und so zwischendurch mal, als sonst .. 
Zähle dabei innerlich  2,.. 3, .. 4, …. 5, ………6, ………….
Fühle dich und sie im Zeitlupensein aufmerksam. Atme dabei tief ein und nimm sie mit deinem tiefen Atem mit. Atme aus und bereite ihr einen weichen Teppich, worauf sie in deinen Armen sinken kann.

Klar, kann das anfänglich zu Verunsicherung oder Verwirrung führen, doch deine Weile ist ein Geschenk für dich, für sie und für euch beide. Zuweilen braucht es etwas Zeit, um den Genuss der langen Weile so richtig miteinander zu genießen. 

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass wir uns bis dato erst mal bei der „Alltags”PaarKörperlichkeit zwischen dem morgendlichen „Tschüss, mein Liebling Kuss” und dem „Na, dann mach ich mich mal bettfein.” befinden. Der Alltag ist ein schöner Türöffner, für sinnliche Momente zu zweien. Sei interessierter – sei aufmerksamer – sei fokussierter. Nimm sie als weibliches Wesen war – schau sie mit unbekannten Augen an und suche nach liebenswerten Details, die der Alltag vermeintlich verschluckt hat. 
Wo die Aufmerksamkeit hingeht, sammelt sich Energie und es wird warm. 

Für die Seufzer ..
Ach Anna – würde ich gerne, aber da ist nix Weibliches in meiner Nähe.
Seufz zurück. Alles kommt zum passenden Augenblick und inzwischen übst du in puncto Langsamkeit mit dir selber, denn das, was du da draußen suchst, findest du vornehmlich in dir selbst.